15.02.2018

Unser Faasenacht

Den Abschluss und gleichzeitig den Höhepunkt der närrischen Tage auf der St. Barbarahöhe bildet traditionell die Kappensitzung „Unser Faasenacht“ an Fastnachtdienstag. Wochen vorher wird geprobt, Akteure und Akteurinnen aus dem Ort werden kontaktiert und koordiniert. So kommt jedes Jahr ein Programm zustande, das sich sehen lassen kann.

Bereits ab 14.30 Uhr wurde Kaffee ausgeschenkt und Kiechelscha verteilt. Dabei unterstützten uns tatkräftig die Damen vom Vorstand unseres Fördervereins. Souverän hatten sie den Ausschank im Griff. Die Damen der Sozialen Begleitung waren zuständig nicht nur für das leibliche Wohl unserer Gäste, sie sorgten auch routiniert für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.
Pünktlich um 15.11 Uhr begrüßte Frau Stephani die Anwesenden und eröffnete damit die Veranstaltung. Herr Klaus Emmerich führte gewohnt souverän durch das Programm, Herr Peter Imhof sorgte für schwungvolle Musikbegleitung.
Wie schon seit vielen Jahren machte der Auftritt der Sitztanzgruppe der St. Barbarahöhe den Anfang. Von einigen technischen Anfangsschwierigkeiten ließen sich diese Profis nicht aus der Ruhe bringen und zeigten eine fehlerfreie, schwungvolle Vorführung. Dabei gelang es ihnen, mit dem Lied „Beim Kronenwirt da ist heut‘ Jubel und Tanz“ das Publikum zum Mitmachen zu bewegen. Danach war der Durchbruch geschafft, der ganze Saal schunkelte und sang kräftig mit.
Weiter ging es im Programm mit einem Sketch mit Judith Schwarz und Michaela Bruckmann „Im Kaffeehaus“. Die beiden hatten Mühe, sich über die Bedeutung von „Kännchen“ und „Tasse“ zu verständigen. Danach sorgten Birgit Dincher und Cäcilia Stephani als „Reesje und Flora“ für Begeisterung. Es Reesje führte ihre neue Errungenschaft des Gebisses für die ganze Familie vor.
Die Tanzvorführung der Kindertanzgruppe aus Bliesransbach entführte uns auf eine Reise um die Welt. Wieder zurückgekehrt von dieser Reise klagte uns der „Verlassene Ehemann“ Klaus Emmerich sein Leid. Danach hörten wir von Rita Gehlen, wie es „em Berda“ bei ihrem Ausflug anlässlich ihres hundertsten Geburtstages erging. Den Abschluss bildete wie schon seit Jahren der Schautanz der Auersmacher Landfrauen.
Beim abschließenden Finale, als alle noch anwesenden Akteure und Akteurinnen noch einmal auf die Bühne gingen, war die Schunkellaune noch immer nicht verflogen. Auch die Gäste des Fördervereins vom Atelier du Plat amüsierten sich köstlich und werden sicher im nächsten Jahr wiederkommen.
Ganz herzlichen Dank allen, die es sich nicht nehmen lassen, unseren Bewohnern und Bewohnerinnen in jedem Jahr ein solches Erlebnis zu bescheren!

Rita Gehlen