15.10.2018

Musikalischer Hochgenuss

Musik am Nachmittag auf der St. Barbarahöhe Regelmäßig zweimal im Jahr beehren uns drei Künstler im Auftrag der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation zu einem Konzert am Nachmittag. Diese 1995 von Erich Fischer gegründete Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, klassische Musikkonzerte zu älteren Menschen zu bringen, die öffentliche Veranstaltungen nicht mehr besuchen können

 

Dietrich Fritsche, Jürgen Rabung und Barbara Buhr waren pünktlich zur Stelle.
Dietrich Fritsche eröffnete das Konzert mit einem Kanon von Johann Pachelbel. Sein Klarinettenspiel ist so einfühlsam und nuancenreich, dass das Publikum von der ersten Minute an gebannt zuhörte.

Barbara Buhr bezauberte uns mit dem Ave Maria von Giulio Caccini
und ließ die Zuhörer gespannt zurück, was sie wohl als nächstes darbieten wird. Franz Schuberts Lieder
„An Silvia“ und „Die Forelle“ waren vielen im Publikum bekannt, so dass einige Zuhörerinnen leise mitsingen konnten. Nach zwei Klavierstücken von Johann Strauß, die Jürgen Rabung mitreißend schwungvoll vortrug, war dann auch die erste Gelegenheit für alle, ihre Sangeskünste zu beweisen: Passend zur Jahreszeit wurde „Bunt sind schon die Wälder“ angestimmt.

 

Im zweiten Teil erklangen Stücke von Franz Joseph Haydn, Carl Zeller und Felix Mendelssohn-Bartholdy, bevor zum Abschluss „Kein schöner Land in dieser Zeit“ von allen besungen wurde. Bei diesem Lied konnten viele ihre Rührung nicht mehr ver-
bergen in Erinnerung an alte Zeiten.

 

Herzlichen Dank Frau Buhr, Herrn Fritsche und Herrn Rabung für diesen herzerwärmenden Nachmittag!